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TonePad: Musizieren einmal anders

TonePad: Musizieren einmal anders
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Gepostet by on 15.07.2013 in 12 bis 16 Jahre, 3 bis 6 Jahre, 7 bis 11 Jahre, Musizieren | Keine Kommentare

TonePad: Musizieren einmal anders
  • Gesamturteil
  • Idee
  • Umsetzung
  • Nachhaltigkeit
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TonePad: Musizieren einmal anders
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TonePad basiert auf dem Prinzip der frühen Sequenzer und Rhythmusmaschinen. Man könnte die iPhone App aber auch als eine sehr reduzierte (und extrem viel preiswertere) Variante von Yamahas Tenori-on verstehen. Sagt Ihnen beides nichts? Kein Problem:  TonePad versteht man ohne jeden musikgeschichtlichen Background – und man kann es beherrschen, ohne ein Instrument gelernt zu haben.

TonePad besteht im wesentlichen aus einem einzigen Screen. Hier aktivieren bzw. deaktivieren Sie einzelne Punkte, welche jeweils einen Ton repräsentieren. Die horizontale Position des Punktes definiert den Zeitpunkt, an dem er gespielt wird; die vertikale Position steht für die Tonhöhe. Die Wiedergabe läuft permanent, die kurze Sequenz wird laufend wiederholt, während man Töne hinzufügt oder entfernt. Und weil TonePad auf einer pentatonischen Skala basiert, kann man keine falschen Töne spielen: Es klingt irgendwie immer richtig, wenn auch manchmal ziemlich abgefahren.

Einstellmöglichkeiten bietet TonePad nur wenige: Die Tonleiter ist immer dieselbe, ebenso der Klang. Einzig die Farbe der Punkte lässt sich anpassen. Wer experimentierfreudig ist, kann an Punktemuster nach geometrischen Gesichtspunkten verändern, z. B. spiegeln oder rotieren, oder auch nach dem Zufallsprinzip neu anordnen. Hat man ein Werk geschaffen, das man der Nachwelt erhalten möchte, kann man ein Punktemuster auch speichern und später wieder laden.

Die App ist keineswegs nur für Kinder geeignet – aber auch. Der Vorteil liegt darin, dass man keine Noten kennen und auch kein Instrument spielen können muss, um seinen Spass mit TonePad zu haben. Und wenn man den Dreh einmal raus hat, hat man bereits das Prinzip eines Sequencers verstanden – bis zur Karriere als DJ ist es dann nicht mehr weit…

Video-Demo von TonePad

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Martin Sauter Martin Sauter
Als zweifacher Götti eines Mädchens und eines Buben kennt Martin Sauter die Faszination, die ein iPad auf Kinder ausübt. Er kennt aber auch die Bedenken ihrer Eltern gegenüber digitalen Gadgets. Die Idee für Apps&Moritz entstand auf der Suche nach Apps, die sowohl Kinder begeistern als auch Erwachsene überzeugen. Als Chief Knowledge Officer ist Martin Sauter verantwortlich für die Digitalkompetenz der Y&R Group Switzerland.

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