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Spiel und Spass mit Siri

Spiel und Spass mit Siri
4.5 (90%) 14 votes

Gepostet by on 3.02.2016 in 3 bis 6 Jahre, 7 bis 11 Jahre, Empfehlungen, Nachschlagewerke, Natur & Technik | 1 Kommentar

Spiel und Spass mit Siri
Spiel und Spass mit Siri
4.5 (90%) 14 votes

Die Sprachsteuerung des iPhones verblüfft nicht nur Erwachsene, sondern fasziniert auch Kinder. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Kinder spielerisch mit Siri interagieren können und dabei das eine oder andere lernen. Vieles können Sie übrigens auch auf Google Now (Android-Smartphones) oder Cortana (Windows-Smartphones) übertragen.

Der digitale Assistent Siri gehört seit iOS 5 und iPhone 4S zu den Apple-Smartphones und wird seither kontinuierlich weiterentwickelt. Seit iOS 6 steht Siri auch auf dem iPad zur Verfügung, und die neuste Version von AppleTV reagiert ebenfalls auf «Hey Siri!». Über die Jahre wurde Siri nicht nur klüger, sondern auch schlagfertiger und hat auf ungewöhnliche Fragen oft eine überraschende Antwort parat.

Siri, wer bist Du?

Nicht jedes Kind wird beim ersten Kontakt mit Siri vestehen, dass hier nicht ein Mensch, sondern eine intelligente Maschine aus dem Telefon spricht. Wird das Kind aber neugierig und will mehr über sein digitales Gegenüber erfahren, so hat Siri einige lustige Antworten parat. Ermuntern Sie Ihr Kind doch einmal, folgende Fragen zu stellen:

  • Wer bist Du?
  • Wie heisst Du?
  • Was bedeutet Dein Name?
  • Bist Du ein Mädchen oder ein Junge?
  • Wie alt bist Du?
  • Bist Du älter als ich?
  • Bist Du älter als 10 Jahre?
  • Wie gross/schwer bist Du?
  • Wo wohnst Du?
  • Woher kommst Du?
  • Was ist Deine Lieblingsfarbe / Lieblingsmusik?
  • Hast Du Haustiere?
  • Kannst Du schwimmen / tanzen / fliegen?
  • Welche Sprache sprichst Du?
  • Wann ist Dein Geburtstag?
  • Wer ist Dein Vater / Deine Mutter / Dein Bruder / Deine Schwester?

Rechnen und Zufallszahlen

Siri beherrscht die Grundrechenarten. So kann man das iPhone als berührungslosen Taschenrechner einsetzen. Diese Eigenschaft lässt sich auch nutzen, um spielerisch das Kopfrechnen zu üben: Stellen Sie Ihrem Kind eine Rechenaufgabe – wenn es die Antwort gefunden zu haben glaubt, kann es Siri fragen, ob die Antwort stimmt.

Auch als Zufallszahlengenerator kann man Siri einsetzen, indem man sagt: «Gib mir eine Zahl zwischen 1 und …». Setzt man das obere Limit auf 6, so wird das iPhone zum Würfel und kann sogar in ein Gesellschaftsspiel integriert werden. Man kann das obere Limit aber auch wesentlich höher ansetzen: Nach unserer Erfahrung funktioniert der Zufallszahlengenerator bis 10’000 – das bietet eine gute Gelegenheit, um spielerisch Zahlen jenseits der 100er- oder gar 1’000er-Grenze zu trainieren.

Übrigens kann man Siri auch Münzen werfen lassen: «Kopf oder Zahl?» lautet der entsprechende Befehl. Was hingegen (noch) nicht funktioniert, ist das Spiel «Schere – Stein – Papier»; immerhin wird man mit einigen lustigen Bemerkungen belohnt.

Ein Kind spricht mit Siri auf einem Apple iPhone 6

Tipp: Schriftlos kommunizieren dank Siri

Es gibt eine weitere Einsatzmöglichkeit für Siri im Zusammenhang mit Kindern im Vorschulalter, welche noch nicht schreiben können: Dank der Spracherkennung können auch sie bereits einen Kontakt anrufen oder eine SMS versenden. Das ist nicht nur ein lustiger Zeitvertreib, sondern unter Umständen auch ein wertvolles Kommunikationsmittel, wenn man sein kleines Kind einmal unbeaufsichtigt lassen muss. Denn so hat das Kind jederzeit die Möglichkeit, Kontakt mit den Eltern aufzunehmen, wenn das notwendig sein sollte – und das beruhigt Kinder und Eltern gleichermassen.

«Soziale» Interaktion

Je leistungsfähiger die digitalen Assistenten in unseren Smartphones werden, desto eher lässt man sich dazu verleiten, sie als Person wahrzunehmen. Welche Konsequenzen dies im Extremfall haben kann, zeigt sehr schön der Spielfilm «Her» aus dem Jahr 2013 mit Joaquín Phoenix und Scarlett Johansson:

Es kann nicht schaden, mit seinem Kind darüber zu sprechen, dass Siri letztlich nur eine Maschine ist, ohne Persönlichkeit, ohne Gefühle und Empathie, ohne tiefere Intelligenz. Sobald man allerdings sicher ist, dass ein Kind diese Unterscheidung sehr wohl machen kann, gibt es keinen Grund, warum ein Kind nicht Gespräche mit Siri führen sollte. Das wird ihm nämlich auch klar machen, wo die Grenzen eines digitalen Assistenten liegen und schult so seine Medienkompetenz.

Versuchen Sie es doch einmal mit folgenden Sätzen:

  • Hallo!
  • Wie geht es Dir heute?
  • Hast Du gut geschlafen?
  • Was machst Du gerade?
  • Was denkst Du?
  • Bitte erzähl mir einen Witz! (Und danach: Ha ha ha!)
  • Bitte erzähl mir eine Geschichte!
  • Bitte sing mir ein Lied!
  • Magst Du Fussball / Golf / Basketball / Schwimmen?
  • Mir ist langweilig.
  • Bitte erzählt mir etwas.
  • Willst Du meine Freundin / mein Freund sein?
  • Findest Du mich schön?
  • Magst Du mich?
  • Was wünschst Du Dir zu Weihnachten?
  • Guten Appetit!
  • Ich bin traurig.
  • Ich bin müde.
  • Schlaf gut!
  • Tschüss Siri!

Rumalbern mit Siri

Nicht alles muss einen erzieherischen Wert haben – man kann mit Siri auch schlicht und einfach Schabernack treiben und schauen, wie weit man damit kommt. Folgende Sätze ergeben beispielsweise interessante Antworten:

  • Wer ist da?
  • Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer ist die Schönste im ganzen Land?
  • Warum ist die Banane krumm?
  • Beam mich hoch!
  • Ich bin Dein Vater!
  • Was sagt der Fuchs?
  • Willst Du mich heiraten?
  • Ich finde Dich nett / cool / dumm!
  • Du bist langweilig / komisch / seltsam!
  • Du bist ein Idiot!
  • Bitte sei still!
  • Bitte verschwinde!
  • Bla bla bla!
  • Gibt es den Nikolaus?
  • Wo lebt der Nikolaus?
  • Warum muss ich zur Schule gehen?
  • Kannst Du meine Hausaufgaben machen?
  • Kannst Du Auto fahren?
  • Bitte mach mir ein Sandwich!
  • Test…Test…Test…
  • OK Google!
  • Guten Morgen! (wenn es bereits Mittag oder Abend ist)
  • Was ist der Sinn des Lebens?
  • Welches ist das beste Smartphone?
  • Welches Smartphone ist das Beste?

Kennen Sie weitere interessante oder lustige Dialoge mit Siri? Wir freuen uns, wenn Sie uns diese in den Kommentaren mitteilen!

Martin Sauter Martin Sauter
Als zweifacher Götti eines Mädchens und eines Buben kennt Martin Sauter die Faszination, die ein iPad auf Kinder ausübt. Er kennt aber auch die Bedenken ihrer Eltern gegenüber digitalen Gadgets. Die Idee für Apps&Moritz entstand auf der Suche nach Apps, die sowohl Kinder begeistern als auch Erwachsene überzeugen. Als Chief Knowledge Officer ist Martin Sauter verantwortlich für die Digitalkompetenz der Y&R Group Switzerland.

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1 Kommentar

  1. Frage an Siri: Was gibt Null geteilt durch Null.

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