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Schwerkraft: Unterhaltsamer Streifzug durchs Weltall!

Schwerkraft: Unterhaltsamer Streifzug durchs Weltall!
5 (100%) 1 vote

Gepostet by on 12.08.2014 in 12 bis 16 Jahre, 7 bis 11 Jahre, Empfehlungen, Naturwissenschaften, Spiele | Keine Kommentare

Schwerkraft: Unterhaltsamer Streifzug durchs Weltall!
  • Gesamturteil
  • Idee
  • Umsetzung
  • Nachhaltigkeit
  • Einzigartigkeit
  • Preis
Schwerkraft: Unterhaltsamer Streifzug durchs Weltall!
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Als Max eines Morgens aufwacht, sind all seine geliebten Sterne verschwunden. Er beschliesst wagemutig, die Umlaufbahn seines Heimatplaneten zu verlassen, um diese wieder einzusammeln…   

So beginnt «Schwerkraft», das neueste Spiel von anfema GmbH – und das Abenteuer mit Max für den Smartphone-Gamer. Max ist ein kleiner, roter Mond mit grossen Glubschaugen, welcher auf ziemlich ungewöhnliche Weise durch über 70 Levels gesteuert wird. Ungewöhnlich deshalb, weil Max nicht über einen eigenen Antrieb verfügt, sondern über die Anziehungskraft einzelner Planeten durch das Weltall manövriert werden muss.

Der erste Level ist ganz einfach zu lösen, besteht dieser doch nur aus einem Max, einem Stern und einem Planeten. Hier braucht man nur die Schwerkraft des Himmelskörpers anzuknipsen und der kleine Trabant zieht es unweigerlich zum Planeten hin – und nimmt dabei im Vorbeifliegen den Stern mit. Geschafft. Nach der kurzen Tutorial-Phase steigt der Schwierigkeitsgrad. Die Sterne sind nun nicht mehr in direkter Linie zu dem oder den Planeten platziert, sondern liegen verstreut im Orbit.

Grosse und kleine Planeten mit unterschiedlicher Anziehungskraft gilt es nun clever zu nutzen, denn Max‘ Sterne sind umgeben von fiesen Schwarzen Löchern und wild herumfliegenden Asteroiden. Spätestens dann erliegt man der Faszination von «Schwerkraft». Denn das Spiel entwickelt besonders in verzwickten Levels eine eigenartige Ruhe.

Geduld führt zum Ziel

Nicht wildes An- und Abstellen von Gravitäten führt dann zum Ziel, sondern Geduld und präzise, kurze «Anschiebehilfen». Dafür tippt man kurz einen oder mehrere Planeten an und gleich wieder aus, gibt Max eine Richtung und lässt ihn anschliessend gemächlich über die Screen zum Ziel schweben. Zusammen mit der sphärischen Musik fühlt man sich ein bisschen wie in Stanley Kubricks Klassiker «2001: Odyssee im Weltraum». Man versinkt förmlich in den Weiten des Weltraums.

Leider taucht man oft viel zu schnell wieder auf. Manchmal ist ein Level schon beim ersten Anlauf und nach wenigen Sekunden gelöst. Natürlich könnte man diesen Level dann wiederholen, beispielsweise um den Highscore zu verbessern. Doch wer macht das schon, wenn er dafür kein Goodie bekommt? Ich nicht.

Trotzdem erachte ich «Schwerkraft» als sehr gelungen. Es begeistert mit einem genialen Spielprinzip, schlichter Grafik und mit einem stilvollen Soundtrack. Eine Spiele-App, die in keiner Sammlung fehlen sollte.

«Schwerkraft» ist für iOS, Android und Windows erhältlich und kostet CHF 2.-.

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Stefan Cramer Stefan Cramer
Der Vater und zweifache Götti ist bereits seit den ersten, grob-verpixelten 8-Bit Abenteuern von Mario, Mega Man und Link mit dem Game-Virus infiziert. Und weil er diesen nicht loswird, spielt der Texter von Futurecom auch heute noch und ist ständig auf der Suche nach einem Spiel, das nur halb so viel Spass macht, wie eines der Games aus seiner Kindheit.

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