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Wenn der Bildschirm den Schlaf raubt

Wenn der Bildschirm den Schlaf raubt

Das blaue LED-Licht von Smartphones und Tablets hält wach, kann das Einschlafen erschweren und den Schlaf allgemein stören. Früher abschalten löst das Problem.

Wir Erwachsenen sind im Gegensatz zu unseren Kindern sogenannte «Digital-Zuwanderer», nicht «Digital Natives». Zu unseren Kindheitstagen war Computer-Technologie noch nicht allgegenwärtig. Einige von uns bekamen die erste Spielekonsole mit sieben oder acht Jahren, es gab nur einen (Fernseh-)Bildschirm im Haus.

Heute ist das anders. Schon im ersten Lebensjahr kommen Kinder mit Smartphones und Tablets in Kontakt. Im Alter von zwei Jahren können viele schon ein solches Gerät bedienen. Diese Entwicklung hat gewisse Vorteile. Laut dem Europarat regen Spiele durch ihre Interaktivität die Fantasie an und spielen eine wichtige Rolle bei der sozialen und intellektuellen Entwicklung.

Die pausenlose Stimulation durch Smartphone und Tablet hat aber auch ihre Schattenseiten. Forscher an der Universität Basel haben nachgewiesen, dass das blaue Licht – erzeugt von LED-Bildschirmen – die Konzentrationsfähigkeit steigert. Obwohl es Nacht ist und das Kind schlafen will, ist der Körper im «Wachmodus», weil das Schlafhormon Melatonin vom blauen Licht unterdrückt wird.

Wenn Ihre Kinder vor dem Schlafengehen noch sehr wach sind, besonders nachdem sie mit elektronischen Geräten gespielt haben, leiden sie wahrscheinlich von der Auswirkung des blauen Lichts. Deshalb raten Experten, einige Stunden vor dem Schlafengehen nicht mit LED-Geräten zu spielen. Ein Buch lesen, Brettspiele spielen oder Jassen sind gute Alternativen und bieten nicht nur Möglichkeiten, miteinander zu reden, sondern auch das Schlafhormon Melatonin anzuregen und den Körper auf den Nachtschlaf einzustellen.

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