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Minecraft: Pocket Edition – der Klassiker fürs Smartphone

Minecraft: Pocket Edition – der Klassiker fürs Smartphone
4 (80%) 2 votes

Gepostet by on 7.04.2017 in 5 bis 7 Jahre, 7 bis 11 Jahre, Empfehlungen, Freizeit & Unterhaltung, Spiele | Keine Kommentare

Minecraft: Pocket Edition – der Klassiker fürs Smartphone
  • Gesamturteil
  • Idee
  • Umsetzung
  • Nachhaltigkeit
  • Einzigartigkeit
  • Preis
Minecraft: Pocket Edition – der Klassiker fürs Smartphone
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Mit der Pocket Edition des beliebten schwedischen Computerspiels Minecraft haben Anhänger des Klassikers jetzt auch die Möglichkeit, mit dem Smartphone oder Tablet die Blockwelt von Minecraft zu entdecken. Das Spiel überzeugt durch seinen kultigen Charakter, die unendlichen Freiheiten für den Spieler und die Nähe zum Original. Die verpixelte Darstellung, die zunächst wenig intuitive Spielweise und das Fehlen eines Spielziels werden aber sich nicht jedem Spieler auf Anhieb gefallen. Zudem ist Minecraft: Pocket Edition mit 6,99 € recht teuer.

Bei dem Spiel Minecraft handelt es sich um ein sogenanntes Open-World-Spiel, in dem der Protagonist ungehinderte Bewegungsfreiheit geniesst und selbst entscheiden kann, was er machen möchte. Der Spielverlauf ist nicht an bestimmte Levels, Ziele oder Punkte geknüpft und kann daher selbst vorgegeben werden. Darüber hinaus besteht sogar die Möglichkeit, die virtuelle Spielwelt und deren simuliert-physikalischen Aufbau aktiv zu verändern.

Minecraft wird seit 2009 von dem schwedischen Programmierer Markus Persson entwickelt, dessen Unternehmen Mojang AB auch die Pocket Edition für Smartphones und Tablets herausgibt. Die Pocket Edition wurde nah am Original für den PC entwickelt und basiert auf einer Welt, die aus kubenartigen Blöcken besteht und von der Software dynamisch generiert wird. Bei diesen Blöcken kann es sich beispielsweise um Elemente wie Wasser oder Erde handeln, es werden aber auch Kreaturen wie Schafe oder Schweine in das Geschehen eingebunden. Die visuelle Darstellung der Inhalte ist aufgrund des Spielprinzips sehr pixelig, was im Zeitalter von hochauflösenden Bildschirmen auf den ersten Blick etwas irritiert. Wer jedoch Minecraft  bereits kennt, weiss die Retro-Darstellung zu schätzen.

Protagonist des Spiels ist eine Figur namens Steve, in deren Rolle der Spieler schlüpft. Aus der Sicht von Steve kann der Spieler mit einer Pfeilsteuerung die Welt erkunden, indem er umherläuft oder auch schwimmt oder hüpft. Bewaffnet mit einem Holzblock kann Steve beispielsweise Schafe und Schweine erlegen, um an wertvolle Rohstoffe zu kommen. Darüber hinaus kann er aber auch die virtuelle Welt aktiv verändern, indem er beispielsweise Erdblöcke zerstört oder Erz abbaut.

Was am Anfang recht langweilig und wenig spektakulär anmutet, macht bei zunehmendem Spielfortschritt immer mehr Spass. Der Spieler kann mit Steve gegen Monster kämpfen, neuartige Blöcke und Werkzeuge erschaffen oder sogar mithilfe von Schaltkreisen Maschinen bauen. Der Kreativität sind beim Erkunden der Minecraft-Welt keine Grenzen gesetzt. Die Szenerie kann beliebig durch weitere Welten ergänzt werden und der Spieler kann – wahlweise im Einzelspieler- oder im Mehrspielermodus – aktiv an der Weiterentwicklung mitarbeiten. Wer beim Herumlaufen durch die Blockwelt ein festes Ziel haben möchte, kann sich auch Missionen und Ziele vorgeben lassen.

Gewöhnungsbedürftige Steuerung

Minecraft: Pocket Edition ist, ähnlich wie das Original, kein Spiel für jedermann. Durch die verpixelte Darstellung und die gewöhnungsbedürftige Steuerung verlangt Minecraft zunächst eine gute Portion Geduld und Durchhaltevermögen. Kreative und neugierige Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren werden nach einer Eingewöhnungsphase aber sicher Spass an dem kultigen Open-World-Spiel aus Schweden haben. Nicht umsonst wurde die App bei Google Play schon über 10 Millionen Mal heruntergeladen. Für iOS- und Windows-Geräte ist das Spiel ebenfalls verfügbar.

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Andreas Wurm Andreas Wurm
Andreas Wurm ist Ingenieur und Redakteur. Er interessiert sich für zukunftsweisende Energien und Technologien. Bei Apps & Moritz sorgt er dafür, dass Android-Apps nicht zu kurz kommen.

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