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Blitzrechnen 1. Klasse – Rechenspass mit technischen Schwächen

Blitzrechnen 1. Klasse – Rechenspass mit technischen Schwächen
3.9 (77.5%) 16 votes

Gepostet by on 25.04.2017 in 5 bis 7 Jahre, Empfehlungen, Natur & Technik, Rechnen | Keine Kommentare

Blitzrechnen 1. Klasse – Rechenspass mit technischen Schwächen
  • Gesamturteil
  • Idee
  • Umsetzung
  • Nachhaltigkeit
  • Einzigartigkeit
  • Preis
Blitzrechnen 1. Klasse – Rechenspass mit technischen Schwächen
3.9 (77.5%) 16 votes

Mit seinen Blitzrechen-Apps für Schüler der Klassen 1 bis 4 bietet der Ernst Klett Verlag aus Stuttgart eine virtuelle Unterrichtsbegleitung für seine Schulbücher an. Die App Blitzrechnen 1. Klasse bringt Kindern grundlegende Mathe-Kenntnisse für das erste Schuljahr näher. Während das Lernkonzept vielversprechend und pädagogisch wertvoll ist, leidet der Spielspass leider unter einer eher mässigen technischen Umsetzung.

Der Ernst Klett Verlag aus der baden-württembergischen Hauptstadt hat sich mit zahlreichen Apps zur Förderung von Schulkindern einen Namen gemacht. Der Fokus der Apps liegt auf dem Rechnen, Lesen und grundlegenden Englisch-Kenntnissen von Schulkindern im Alter von sechs bis zehn Jahren. Pädagogisch orientiert sich der virtuelle Lernspass an den Inhalten der verlagseigenen Schulbücher, bei den Mathe-Apps werden beispielsweise die Konzepte des „Mathe 2000“-Programms aufgegriffen. Natürlich eignet sich die App auch für Schüler, die im Unterricht andere Bücher nutzen.

Die App Blitzrechnen 1. Klasse deckt das Zahlenspektrum von 1 bis 20 ab und fördert vor allem das allgemeine Zahlenverständnis und Grundoperationen wie die Addition und die Subtraktion. Die schlauen Klett-Igel begrüssen motivierte Rechenkünstler freudig lächelnd und erkundigen sich zunächst nach dem Namen. Nachdem das Benutzerkonto eingerichtet ist, kann der Spieler ohne Umschweife in die Welt der Mathematik eintauchen.

Zur Auswahl stehen insgesamt zehn Übungen mit unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen, die auf der Punktpyramide im Hauptmenü frei ausgewählt werden können. Beim ersten Spiel mit dem Namen „Wie viele?“ geht es darum, die auf Würfeln oder Zahlenbalken angezeigten Punkte zu zählen. Da die Zahlenpunkte jeweils nur kurz angezeigt werden, ist eine schnelle Auffassungsgabe gefordert.

Bei „Zahlenreihe“ geht es anschliessend darum, ein Verständnis für die Grösse von Zahlen zu entwickeln. Auf einem Zahlenstrahl sind zur Orientierung die Zahlen 5, 10, 15 und 20 bereits vorgegeben. Der Spieler hat die Aufgabe, eine Zahl auf dem Zahlenstrahl zu identifizieren und anzuklicken.

Bei „Kraft der Fünf“ werden Punkte visuell in Fünferpakete aufgeteilt, wodurch auch etwas größere Zahlen recht gut handhabbar werden. Der Spieler hat die Aufgabe, die gezeigte Zahl in Fünfer und Einser aufzuteilen. Wer sich dabei gut schlägt, kann die Aufgabe auch umdrehen und aus vorgegebenen Fünfer- und Einser-Paketen eine Zahl zusammensetzen.

Auch die weiteren sieben Spiele bringen Kindern im Alter von sechs Jahren spielerisch die Grundlagen einfacher Rechenoperationen näher. Das pädagogische Konzept basiert darauf, dass Zahlen bis 20 durch eine Visualisierung mit Punkten vereinfacht werden. Dank eines intuitiven Konzeptes können sich Kinder recht schnell zurechtfinden.

Fehler in der Umsetzung

Die technische Umsetzung der App ist gemessen an dem Preis in Höhe von 4,99 € leider etwas dürftig. Aufgrund der sehr kleinen Darstellung der Inhalte stellt sich die Eingabe der Ergebnisse als recht knifflig dar und an manchen Stellen kommt es immer wieder zu Wartezeiten und kleineren Fehlern.

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Andreas Wurm Andreas Wurm

Andreas Wurm ist Ingenieur und Redakteur. Er interessiert sich für zukunftsweisende Energien und Technologien. Bei Apps & Moritz sorgt er dafür, dass Android-Apps nicht zu kurz kommen.

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